Lesung und Gespräch mit der Lyrikerin und Chamisso-Preisträgerin Zehra Çirak

Zehra Çirak, 1960 in Istanbul geboren, kam als Zweijährige nach Deutschland und lebt seit 1982 in Berlin. 1987 erschien ihr erster Gedichtband „Flugfänger“, dem weitere Gedichtsammlungen bei renommierten Verlagen folgten. Für ihre Lyrik erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 2001 den Adelbert-von-Chamisso-Preis für Autoren nicht deutscher Muttersprache, die auf Deutsch schreiben. Spielerisch geht Zehra Çirak mit ihrer Herkunft und der deutschen Sprache um. Ihre eigene Sinneserfahrung ist ihr wichtig, lyrisches Material findet sie im Alltäglichen. Die Lust an der Sprache, auf Komisches und Hintergründiges, ist in ihren Gedichten überall spürbar. Aber auch den „Umschlag vom Spiel in den Ernstfall“ einer Grenzgängerin zwischen den Kulturen findet man in den Gedichten.