Weitere Angebote im Rahmenprogramm „Erlebte Landeskunde: Politik – Kunst & Kultur – Geschichte“ am Nachmittag

(Auch diese Veranstaltungen sind kostenlos und nicht obligatorisch.)

Über den literarischen Schwerpunkt hinaus haben Sie die Möglichkeit, auch andere thematisch orientierte Aspekte Berlins kennenzulernen. Sie können an folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

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eine Stadtrundfahrt mit dem Bus mit Erklärungen von einem Experten zur Stadtgeschichte

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Besichtigung des Berliner Reichstages mit einer Führung durch das Haus und anschließendem Besuch der Kuppel des Architekten Sir Norman Foster

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Gespräche mit Zeitzeugen zu den Themen „Verfolgung von Juden im Nationalsozialismus“

In einer Gesprächsrunde mit zwei jüdischen Zeitzeuginnen, die als Kinder im Untergrund versteckt die Nazi-Diktatur erlebt und überlebt haben, können Sie anhand der Lebensgeschichte dieser beiden Frauen mehr über diese dunkelste Zeit in der deutschen Geschichte erfahren. Aber nicht nur die Lebensgeschichte der Zeitzeuginnen steht im Mittelpunkt des Gesprächs, sondern auch was man heute aus der Geschichte lernen kann.

Stadtführung „Die dunkelste Zeit: Berlin in der Zeit der Nazi-Diktatur“

Die Stadtführung führt Sie an Orte, die in der Zeit des Dritten Reichs von zentraler Bedeutung waren.

Führung im Jüdischen Museum Berlin

Bei einem Besuch des weltweit einmaligen Jüdischen Museums erhalten Sie bei einer Führung einen Einblick in die vielfältigen Spuren jüdischen Lebens in Deutschland und in Berlin.

Besichtigung und Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen

Bereits zwei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten richtete die SA in einem leer stehenden Fabrikgebäude in Oranienburg das erste Konzentrationslager in Preußen ein. Hier wurden vor allem Gegner des Regimes inhaftiert. Von 1936 bis 1945 waren in Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert: politische Gegner des Regimes und Menschen, die in der NS-Ideologie als biologisch und rassisch minderwertig betrachtet wurden, ab 1939 zunehmend Bürger der von den Nazis besetzten Staaten Europas. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.

Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens, der Dokumentation und der Forschung. Mit ihren vielfältigen Angeboten informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Gedenkstätte will zeigen, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspeilräume genutzt haben.

Besuch des ehemaligen "Stasi-Gefängnisses" und Gespräch mit Zeitzeugen

Auf dem Gelände des früheren zentralen Untersuchungsgefängnisses des Ministeriums für Staatsicherheit, kurz STASI genannt, befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte, die über die Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der DDR informiert. Da große Teile der Gebäude fast vollständig erhalten sind, vermittelt ein Besuch der Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR. Durch die einzelnen Gebäude wird ein Zeitzeuge führen, der selbst in diesem Gefängnis inhaftiert war.

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Besuche in Berliner Museen (Pergamon-Museum, Alte und Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Bodemuseum u.a.)

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Informeller Informationsabend mit dem Internationalen Club der Freien Universität Berlin

An diesem Abend mit Mitgliedern des Internationalen Clubs der Freien Universität können Sie sich mit ausländischen Studenten, die an der FU ein Studium aufgenommen haben, über deren Erfahrungen, die Besonderheiten des deutschen Studiensystems und allgemein über das Studentenleben in Berlin austauschen.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Studium an der Freien Universität Berlin.

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Gespräch mit einem Referenten des Deutschen Bundestages

Über die politischen Themen, die aktuell in Deutschland diskutiert werden, können Sie sich bei einem Gesprächstermin mit einem Referenten des Deutschen Bundestags informieren.

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